Häufig gestellte Fragen | Kanada & USA

Benzin
Die Campervans und Wohnmobile in Kanada und den USA werden überwiegend mit Normalbenzin betrieben, vereinzelte Fahrzeugtypen (z.B. Truck Camper) können auch über einen Dieselmotor verfügen.
Normalbenzin wird in Nordamerika allgemein als „Gas“ oder „Regular Gas“ bezeichnet. Flüssiggas, z.B. zum Betrieb von Herd oder Ofen, wird hingegen wird „LPG“ genannt.
Die Kosten für Benzin und Diesel liegen in Kanada im Durchschnitt bei ca. CAD 1,25 pro Liter (Stand Mai 2015), im Norden und in entlegenen Regionen auch darüber.
Der Benzinpreis in den USA unterscheidet sich regional teilweise erheblich und beträgt zwischen USD 2,35 und USD 3,35 pro Gallone (1 Gallone = 3,785 Liter), umgerechnet also zwischen USD 0,62 und USD 0,89 pro Liter (Stand: Mai 2015)
Eine Übersicht über aktuelle regionale Treibstoffpreise in Kanada und den USA erhalten Sie z.B. auf www.gasbuddy.com, sowie landesweite Übersichtskarten für
Kanada: www.gasbuddy.com/GasPriceMap?country=can
USA: www.gasbuddy.com/GasPriceMap?country=us

Camping-/Fahrzeugausstattung
Die einzelnen Bestandteile der Camping- bzw. der Fahrzeugausstattung variieren von Vermieter zu Vermieter, beinhalten im Wesentlichen die folgenden Gegenstände:
Ess-/Kochgeschirr wie Töpfe, Pfanne, Wasserkessel, Sieb, Schüssel, Küchenmesser, Dosenöffner, Teller, Tassen, Becher und Besteck, Taschenlampe, Eimer, Kehrbesen, Streichhölzer, Geschirrtuch sowie Bettwäsche mit Schlafsack oder Bettdecke, Bettlaken, Kopfkissen und Handtuch.

Die Miete der Camping- und Fahrzeugausstattung ist in der Regel nicht im Mietpreis enthalten und wird separat berechnet. Wir bieten Ihnen diese in der Regel im Paket an, damit Sie vor Ort unbeschwert Ihre Reise beginnen können.

Campingplätze
Kanada und die USA bieten ideale Voraussetzungen für einen Wohnmobilurlaub. Beide Länder verfügen über ein flächendeckendes Netz von privaten und staatlich betriebenen Campingplätzen. Die Campingplätze der privaten Ketten, wie z.B. KoA, verfügen gegenüber den staatlichen Campgrounds häufig über eine Vielzahl von Annehmlichkeiten wie z.B. Swimming Pools, Kinderspielgeräte, Waschmaschinen, WLAN oder kleine Einkaufsmöglichkeiten. Häufig bieten diese Stellplätze an, in die bequem vorwärts ein- und auch in gleicher Richtung wieder herausgefahren werden kann („pull through‘s“). Zudem bieten die Stellplätze oft Anschlüsse für Strom, Frisch- und Abwasser („full hook-ups“). Die Kosten liegen bei USD/CAD 25 bis USD 55 pro Nacht und Fahrzeug.
Staatliche Campgrounds liegen im Allgemeinen sehr naturnah, häufig auch in Nationalparks. Zum Stellplatz gehören meist auch eine Feuerstelle sowie ein Tisch mit Bänken. Die sanitären Einrichtungen sind in der Regel zweckmäßig, aber sehr sauber. Die Kosten betragen in Kanada zwischen ca. CAD 15 bis CAD 25, in den USA zwischen ca. USD 10 bis USD 25 bzw. pro Nacht und Wohnmobil.
Während der Hauptreisezeit (Sommerferien, Wochenende mit nationalen Feiertagen) sind insbesondere die Campingplätze in den Nationalparks sehr gut besucht, daher empfehlen wir ggf. einen Stellplatz vorab zu reservieren.
Private Campingplätze in den USA finden Sie z.B. unter www.koa.com oder www.campusa.com. Campingplätze in den Nationalparks können über die Webseite des National Park Service unter www.nps.gov reserviert werden.
Eine Übersicht über private Campingplätze in Kanada bietet z.B. http://gorving.ca. Die einfacheren, aber in der Regel landschaftlichen reizvollen Campingplätze in den Nationalparks können Sie über Parcs Canada unter www.pc.gc.ca reservieren.
Eine gute Übersicht über Campgrounds im Yukon und in Alaska bietet http://www.milepost.com/edirectory/categories/campgrounds_rv_parks.

Distanzen
Bezogen auf die Fläche ist Kanada das zweigrößte, die Vereinigten Staaten das drittgrößte Land der Erde, dementsprechend sind teilweise große Distanzen zu überwinden. Pro Woche empfehlen wir zwischen ca. 1.100 und 1.600 km bzw. ca. 850 bis 1.000 Meilen einzuplanen. Somit bleibt Ihnen ausreichend Zeit um die Natur zu genießen sowie die Fahrtstrecken mit Pausen, Besichtigungen und Unternehmungen aufzulockern.

Eingeschlossene Leistungen
Die Mietpreise beinhalten teilweise sehr unterschiedliche Leistungen, bitte beachten Sie daher die Ausschreibung des jeweiligen Vermieters.

Einwegmieten
Einwegmieten sind generell erlaubt, aber nur auf Anfrage buchbar. Bitte beachten Sie die aufgeführten Einweg- oder Rückführgebühren des jeweiligen Vermieters. Je nach Anbieter und Mietdauer können die Einweggebühren auch ganz entfallen. Einwegmieten zwischen den Kanada und den USA oder umgekehrt sind nicht gestattet.

Fahrtgebiete
Je nach Vermieter gelten für bestimmte Regionen Einschränkungen und es besteht kein Versicherungsschutz. Beim Befahren dieser Regionen haftet der Mieter für alle Schäden und Schadensansprüche. Zu diesen Regionen können z.B. das Death Valley im Zeitraum von Mai bis September, Mexiko oder die Stadtgebiete von New York City, Montréal und Québec City gehören. Bitte beachten Sie die Bestimmungen des jeweiligen Vermieters.

Fahrzeugtypen
Camper und Wohnmobile können je nach Marke, Modell, Jahrgang, Motorausführung und technischen Details sowie Innenausstattung gegenüber der Abbildung und Ausschreibung variieren.
Für die Wahl des richtigen Wohnmobils ist wichtig, dass das Fahrzeug mindestens so viel zugelassene Sitzplätze besitzt wie Passagiere an Bord sind. Das gleiche gilt natürlich auch für die Anzahl der Schlafplätze. Wichtig ist außerdem, ob man im Fahrzeug nur schlafen oder auch kochen oder duschen oder auch auf ungeteerten Straßen unterwegs sein möchte.
Auch wenn die Abmessungen der größeren Wohnmobile auf den ersten Blick riesig erscheinen, empfehlen wir das Fahrzeug „eine Nummer größer" zu wählen, da die Straßenverhältnisse und die Stellplätze auf die größeren Dimensionen ausgelegt sind.

Folgende Campmobil-Typen stehen zur Auswahl (die jeweiligen Vermieter verwenden teilweise abweichende Bezeichnungen):
Campervans: Auf Minivans bzw. Großraumlimousinen basierende Reisemobile mit PKW-ähnlichem Platzangebot und eingeschränkter Campingausstattung. Keine Dusche/WC und keine Stehhöhe im Innenraum.
Truck Camper: Diese Fahrzeuge sind eine Kombination aus einem Pick-Up-Truck, auf deren Ladefläche permanent ein Wohnaufsatz angebracht ist. Diese Fahrzeuge sind, speziell im Yukon und Westkanada, zum Teil mit Allradantrieb und Dieselmotoren ausgestattet, um die speziellen Anforderungen einer Fahrt in den Norden gerecht zu werden. Ja nach Größe des Fahrzeugs und des Wohnbereichs bieten diese Fahrzeuge 2 bis 4 Personen Platz, jedoch keinen Durchgang von der Fahrerkabine zum Wohnbereich.
Motorhomes bzw. RVs (Recreational Vehicles): Große, komfortabel ausgestattete Fahrzeuge mit aufgesetzter, breiter und geräumiger Wohnkabine für min. 3-4 Personen und Durchgang zur Fahrerkabine. Die sogenannten „Class C“-Fahrzeuge sind teilintegrierte Fahrzeuge, die über einen Alkoven mit festem Doppelbett über der Fahrerkabine verfügen. „Class A“-Fahrzeuge hingegen sind vollintegrierte Wohnmobile, die eine Panorama-Windschutzscheibe und ein luxuriöses Reiseerlebnis bieten. Die größeren Fahrzeuge beider Kategorien verfügen häufig über die Möglichkeit Teile des Wohnbereichs im Stand seitlich auszufahren, um eine größere Wohnfläche zu erhalten („Slide-Outs“).

Alle Vermieter behalten sich das Recht vor, bei Nichtverfügbarkeit eines bestätigten Fahrzeugs (z.B. aufgrund Reparatur, Unfall o.ä.) den Kunden ein höherwertigeres Modell zu übergeben. Daraus resultierende eventuelle Mehrkosten (z.B. aufgrund eines höheren Treibstoffverbrauches) begründen keinen Schadenersatzanspruch.

Fahrzeugübernahme und Mietvertrag
Grundsätzlich ist eine Übernahme am Ankunftstag aus Europa nicht gestattet (Ausnahme: bei Anreise mit Condor nach und Übernahme des Fahrzeugs in Whitehorse auf Anfrage möglich).
Wohnmobile können nur in den Depots der Vermieter und nicht direkt am Flughafen übernommen werden. Für die Fahrzeugübernahme empfehlen wir ca. zwei Stunden einzuplanen. Unsere Partner erklären Ihnen das Fahrzeug genau und machen Sie damit vertraut. Überprüfen Sie sämtliche Funktionen und Ausstattungen vor Fahrtantritt, reklamieren Sie etwaige Beanstandungen oder Schäden umgehend vor Ort und lassen Sie sich diese protokollieren. Sollten Ihnen nach Übernahme Mängel auffallen, wenden Sie sich an die nächstgelegene Vermietstation. Mietfahrzeuge sollten vollgetankt und mit geleerten Toiletten (sofern vorhanden) zurückgegeben werden, andernfalls können vom Vermieter Reinigungsgebühren berechnet werden.
Bitte setzen Sie sich am Tag vor der Übernahme bzw. spätestens am Morgen des Übernahmetags telefonisch mit der Station des Vermieters in Verbindung, um die Transfer- und Übernahmezeit abzustimmen; ein Transfer zur bzw. von der Vermietstation wird jedoch nicht von allen Vermietern angeboten. Bitte begeben Sie sich nicht ohne vorherige Rücksprache mit dem Vermieter zur Station!
Die Übernahme erfolgt am Nachmittag (ca. 13:00 bis 16:00 Uhr, an Samstagen abweichend), das Fahrzeug muss am Tag der Rückgabe spätestens zwischen 10:00 und 11:00 Uhr zurückgegeben werden. Bitte beachten Sie die Bestimmungen des Vermieters.

Bei Übernahme des Fahrzeugs schließen Sie einen rechtsgültigen Mietvertrag mit dem Vermieter ab. Bitte beachten Sie das Mindestalter für die Anmietung von Mietfahrzeugen. Alle Versicherungen gelten nur bei vertragsgemäßem Verhalten des Mieters und der eingetragenen Fahrer.
Bitte beachten Sie daher insbesondere die Versicherungsbedingungen und die Verhaltensmaßregeln bei Pannen und Unfällen.

Fahrer & Führerschein
Das Mindestalter für Fahrer beträgt je nach Vermieter zwischen 21 und 25 Jahre. Für die Anmietung eines Wohnmobils in Kanada und den USA ist ein gültiger nationaler Führerschein erforderlich. Ein internationaler Führerschein bzw. eine beglaubigte Übersetzung des nationalen Führerscheins ist nicht vorgeschrieben, wir empfehlen dennoch vorsorglich eines dieser Dokumente zusätzlich mitzuführen.

Generator
Einige Wohnmobile sind mit einem Generator ausgerüstet, der fest im Fahrzeug installiert ist. Sofern kein externer Stromanschluss verfügbar ist, versorgt der Generator das Fahrzeug mit der landesüblichen Spannung von 110 V. Der Generator wird mit Benzin betrieben und verbraucht ca. 4 Liter bzw. 1 Gallone pro Stunde. Die Nutzung des Generators ist mit Zusatzkosten verbunden, die Abrechnung erfolgt nach Betriebsstunden.

Kaution
Bei Fahrzeugübernahme ist eine Kaution zu hinterlegen, deren Höhe von der Wahl der Versicherung abhängt und je nach Vermieter von Ihrer Kreditkarte abgebucht wird oder lediglich der Betrag von Ihrem Verfügungsrahmen geblockt wird („Imprint“, siehe auch Mietbedingungen). Im Schadensfall stellt die Kaution den zu zahlenden Selbstbehalt oder einen Teil des zu zahlenden Selbstbehaltes dar und wird zunächst einbehalten, unabhängig von der Schuldfrage. Die Kaution wird voll erstattet, wenn das Fahrzeug sauber, vollgetankt und unbeschädigt zurückgegeben wird. Bei Rückbuchung auf Ihre Kreditkarte können Kursschwankungen zu einem Mehr- oder Minderbetrag führen.

Kilometer/Meilen
In den Mietpreisen sind i.d.R. keine Kilometer oder Meilen enthalten. Unsere Partner bieten meist Pakete mit 100/500/800 oder unbegrenzten Kilometern/Meilen an. Wir empfehlen Ihnen die benötigen Kilometer- oder Meilenpakete im Voraus zu buchen, da dies gegenüber der Abrechnung der Meilen vor Ort günstiger ist.
Achtung: Im Voraus gebuchte, aber nicht genutzte Pakete werden nicht erstattet! Wir beraten Sie gerne bei der Ermittlung der für Sie passenden Anzahl an Kilometer- bzw. Meilenpaketen.

Pannen und Reparaturen
Trotz sorgfältiger Pflege und Wartung der Fahrzeuge durch unserer Partner können Pannen auftreten oder Reparaturen erforderlich werden. Melden Sie Pannen unverzüglich telefonisch dem Vermieter. Sie erhalten dann Anweisungen für die weitere Vorgehensweise. Die Vermieter ersetzen im Fall von größeren Pannen nur den tatsächlichen Nutzungsausfall, nicht jedoch Mahlzeiten oder Hotelübernachtungen.

Reisegepäck
Falls Sie ein Wohnmobil an der gleichen Mietstation, an der Sie es übernommen haben, wieder zurückgeben, können Sie in der Regel Gepäckstücke bei der Mietstation deponieren. Weiche Gepäckstücke, wie z.B. Reisetaschen, lassen sich im Fahrzeug besser verstauen als Schalenkoffer und sind besonders bei Allradfahrzeugen empfehlenswert, da hier der Kofferraum stark begrenzt ist.

Rückerstattung
Es erfolgt grundsätzlich keine Rückerstattung für nicht genutzte Miettage.

Steuern
Die kanadischen Provinzen und die US-Bundesstaaten erheben eine Mehrwertsteuer (GST oder Sales Tax), die je nach Region zwischen 0% bis 17% (Stand Mai 2015). Die auf die Miete des Wohnmobils anfallende Mehrwertsteuer ist bereits in unseren Mietpreisen enthalten.
Achtung: Auf die Preise der vor Ort zu zahlenden Zusatzleistungen sowie für Ihre Einkäufe wird der lokal gültige Mehrwertsteuersatz erst an der Kasse bzw. bei der Zahlung vor Ort addiert!

Umbuchung
Eine Umbuchung wird in manchen Fällen wie eine Stornierung und anschließende Neubuchung behandelt. Über eventuell anfallende Gebühren informieren wir Sie gerne.

Verkehr
In Kanada und den USA herrscht Rechtsverkehr. Das Anlegen der Sicherheitsgurte ist ebenso wie die Nutzung von altersgerechten Baby- bzw. Kindersitzen Pflicht. Die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer ist verboten. Das Straßennetz ist in den meisten Regionen gut ausgebaut. Im innerstädtischen Bereich ist die Orientierung einfach, da die Straßen meist einem Raster angelegt sind und entsprechend der Himmelsrichtungen verlaufen.

Die allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung in Kanada beträgt 100-110 km/h auf Highways bzw. 50 km/h in bebautem Gebiet. In den USA gelten ebenfalls regional unterschiedliche Tempolimits, im Allgemeinen zwischen 60 und 75 mph (Meilen pro Stunde) auf Interstates, State Roads sowie US Highways, 55 mph auf Landstraßen und 35 mph in Städten und Ortschaften.

Teilweise gibt es kostenpflichtige Straßenabschnitte, Brücken oder Tunnel (sogenannte turnpikes, toll roads oder tollways). Fahrzeuge, die diese Strecken befahren, werden automatisch erfasst, die Kosten für die Benutzung trägt der Mieter. Die Mautgebühren können meist nicht bar gezahlt werden, einige Vermieter bieten elektronische Erfassungsgeräte zur Miete oder die Abrechnung über die Kreditkarte des Mieters an (i.d.R. zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr). Die Abwicklung ist von Vermieter zu Vermieter verschieden, bitte informieren Sie sich bei der Fahrzeugübernahme.

Einige Bundestaaten und Provinzen bzw. innerhalb dieser gelten gesonderte Verkehrsregeln. Diese betreffen u.a. das Rechtsabbiegen an roten Ampeln, die Reihenfolge an sogenannten 4-Way-Stops oder das Rechtsüberholen auf Highways. Weiterhin dürfen Schulbusse mit eingeschalteter Warnblinkanlage in beiden Fahrtrichtungen nicht überholt werden! Parken im Bereich von gelb markierten Bordsteinen und im Umkreis von 3 m um Hydranten ist nicht erlaubt. Falls Sie von einem Polizeifahrzeug angehalten werden, bringen Sie Ihr Fahrzeug am rechten Straßenrand zum Stehen, schalten den Motor aus und öffnen das Seitenfenster der Fahrerseite. Blieben Sie unbedingt sitzen und warten Sie bis Ihnen der Polizist weitere Anweisungen gibt. Es empfiehlt sich zudem, beide Hände gut sichtbar auf dem Lenkrad ruhen zu lassen. Weiterhin wird die Einhaltung der Tempolimits streng kontrolliert. Die Nichtbeachtung der Verkehrsregeln, insbesondere Fahren unter Alkoholeinfluss und Geschwindigkeitsübertretungen, werden mit empfindlichen Strafen belegt. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, sich mit den geltenden Verkehrsregeln vertraut zu machen.

Versicherungen
Je nach Vermieter ist im Standard-Mietpreis eine Fahrzeugversicherung mit einem Selbstbehalt im Schadenfall zwischen USD 500 bis USD 1.500 eingeschlossen. Je nach gewähltem Versicherungspaket ist vor Ort eine Kaution in Höhe des Selbstbehalts per Kreditkarte zu hinterlegen. Bei Rückbuchung auf Ihre Kreditkarte kann dies durch Kursschwankungen zu einem Minderbetrag führen.
Keine Versicherung deckt in der Regel Schäden durch Salzwassereinfluss, sonstige Wasserschäden oder Fahrten auf nicht zugelassenen Straßen oder Regionen. Der Versicherungsschutz entfällt ebenfalls bei fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführten Schäden sowie bei Verstoß gegen die örtlichen Mietbedingungen.
Bitte beachten Sie die Versicherungsbedingungen des jeweiligen Vermieters!

Hinsichtlich der maximalen Deckungssumme der Haftpflichtversicherung des jeweiligen Vermieters können häufig nicht die hiesigen Maßstäbe angesetzt werden. Für unsere Kunden schließen wir deshalb eine zusätzliche Kfz-Reise-Haftpflichtversicherung ab. Sofern nach einem Unfall die maximale Deckungssumme der Versicherung des Vermieters nicht ausreicht, ergänzt unsere HanseMerkur Reiseversicherung diese um maximal Euro 1 Million.

Winter
Je nach Witterungsbedingungen und Region werden Wohnmobile im Zeitraum Oktober bis April winterfest gemacht. Die Wassertanks und -leitungen sind dann mit Frostschutz befüllt. Während einer Miete in diesem Zeitraum darf weder Wasser zugefügt noch die Frisch- und Abwassertanks geleert werden, d.h. die Wasserversorgung des Fahrzeugs ist nicht nutzbar.